LSV Südwest Leipzig – Abteilung Fußball

Generalprobe geglückt – Zwote siegt 0:4 und meldet sich eindrucksvoll zurück

2. Mannschaft | 1. Kreisklasse Leipzig – Staffel 1 | 12. Spieltag | 16.11.2025 | TuS Leutzsch 1990 II vs. Leipziger SV Südwest II | 0:4 (0:1)

0:1 Thomas Wilski (31.)
0:2 Toheeb Abiodun Ajiboye (63.)
0:3 Hannes Stolzenburg (66.)
0:4 Malik Haußig (79.)

Zwei Wochen lang Funkstille bei der Zweiten. Ein ausgefallenes Spiel, eine Niederlage in Lindenthal – und Praktikanten, die dachten, man könne Fotos einfach mit Gedankenkraft aufnehmen. Aber jetzt sind wir zurück. Und zwar so, dass man’s hört.

Die Zwote reiste zum @tusleutzsch_2.herren mit einer klaren Aufgabe: wieder Tritt fassen und Selbstvertrauen für die englische Woche tanken. Trainer Erik Kober stellte defensiv stabil auf, im Tor stand Eric Kautzsch – der früh bemerkte, dass unser starkes Defensivspiel ihm einen ziemlich ruhigen Mittag bescheren würde.

Von Beginn an übernahm der LSV das Kommando. Leutzsch schickte konsequent lange Bälle über links, aber unsere Defensive stellte alles zu, was nicht nach Kleinzschocher roch. Nach ein paar guten Angriffen fiel die verdiente Führung: In der 31. Minute schweißte der noch vom Vorabend zugeschweißte Thomas Wilski aus spitzem Winkel ein. Zur Pause blieb’s beim 0:1, weil der LSV viel kontrollierte, aber wenig nachlegte.

Halbzeit zwei begann genauso dominant. Und dann nahm das Spiel endlich die Richtung, die es verdient hatte: In Minute 63 schob Thoheeb „Abi“ Ajoboye nach flacher Hereingabe das 0:2 rein. Nur drei Minuten später schickte Hannes Stolzenburg seine Gegenspieler rechts zum verfrühten Adventsshopping und vollendete trocken zum 0:3.

Danach wurde viel gewechselt, was kurzfristig mehr Chaos brachte als ein Niesen in der Straßenbahn. Doch Tarik Capan entschied sich für ein kleines Solo-Nümmerchen, tanzte drei Gegenspieler aus, und nach dem Abpraller war Malik Haußig da – 0:4, Deckel drauf.

Ein souveräner Auftritt, ein verdienter Sieg und ein deutliches Lebenszeichen: Die Zwote ist bereit. Und das ist perfekt – denn nachher wartet kein normales Spiel, sondern das Pokal-Derby beim Nachbarn KSC. Knautodrom, 13 Uhr. Da brennt’s.

Spiel rüber!